InNachhaltigkeit

Decluttering / Ausmisten auf die hippe & trendige Art und Weise

Decluttering, oder wie es in der nicht so hippen, trendigen Sprache eher genannt wird, Ausmisten, und Entrümpeln, ist eine Sache, die wir mehr oder weniger ungern machen. Ich für meinen Teil liebe es zwar in alten Sachen und Erinnerungen rumzuwühlen, aber dann organisiert aufzuräumen und  loszuwerden ist dann ein anderes paar Schuhe.

Als ich vor 5 Tagen aus Irland mit drei großen Koffern zurück kam, und bemerkte, dass in meinem Zimmer absolut kein Platz mehr, nicht einmal für ein paar Socken ist, wurde es Zeit die Situation am Schopfe zu paccken und mein Kinderzimmer einmal auszuräumen.

Ist ja nicht so, als ob ich das nicht jedes Jahr mache, aber trotzdem stolpert man im wahrsten Sinne immer noch über Gegenstände, Dinge, und Belangloses, das wirklich mehr Platz wegnimmt, als dass es zu etwas taugt.

Vom Ausmisten und Loslassen

Beim Lesen des Wortes Ausmisten kommen womöglich die ein oder anderen auf die Gedanken des unaufgeräumten Schrankes, der herumliegenden Blätter, oder auf die chaotische Garderobe. Was jedoch zu dem sichtbaren Chaos dazu kommt ist, dass uns alle herumliegenden Gegenstände unmerklich und unterbewusst viel mehr belasten können, als wir eventuell vermuten.

Es kann sich am Anfang eventuell nach ein bisschen viel Arbeit anhören, aber ich denke, wenn man mit der richtigen Einstellung an die Sache herangeht, wird aus Arbeit ein Prozess.

So habe ich mich hingesetzt, in alten Erinnerungen gewühlt, ein Grinsen im Gesicht gehabt, als ich an die Momente, in denen die Fotos entstanden sind, zurückdachte. Ich habe jene so gut es geht sortiert. Wie packt man Kindergarten, Schule, und Freizeitereignisse alles unter einen Hut ?
Ich hab’s nicht hinbekommen und nun 3 Schubladen voll mit Erinnerungen. Aber das ist auch schön.

Nachdem ich mein Zimmer also das gefühlte 24. Mal aufgeräumt habe, fühlte ich mich schon besser.

Ich fühle mich leichter &
auf irgendeiner Art und Weise auch freier.

Klar gibt es immer die ein oder anderen Andenksel, und uralten Fotos, die einem noch an der Vergangenheit hängen lassen, aber jene los zu werden, wollte ich persönlich nicht. Denn irgendeine Art von Erinnerung, an die früheren Tage braucht man doch. So finde ich es zumindest.

Als ich nach Tipps zum Ausmisten gesucht habe bin ich über diese 30-Tage Challenge gestolpert. Nun bin ich heute an Tag 4 angekommen, und laut Plan steht heute das Ausmisten der Social Media Kanäle am Programm. Eine Aktion, die ich mich früher nie getraut hätte. Denn ich war immer der Meinung, wenn ich die Leute persönlich kenne, muss ich ihnen folgen, ganz gleich, ob ich von deren Content überzeugt bin, oder nicht.

Seit Irland jedoch hat sich in meiner Einstellung zum Leben – so kommt es mir zumindest vor – einiges geändert. Ich wandele mich nicht nur von Sologängerin zur Teamplayerin, sondern gebe auch nett ausgedrückt, keinen bis kaum Wert mehr auf die Meinung anderer. Aber dazu einmal in einem weiteren #notizanmich Post.

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 Die 30 Tage Challenge / Decluttering bzw. Ausmisten

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Die 30 Tage Challenge / Decluttering. Vom Ausmisten und Loslassen

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Tja so bin ich jetzt von knapp 350 Kanälen, denen ich auf Instagram folge auf stolzen 105.

Ich habe mir vorgenommen wirklich nur noch denen zu folgen, die mir neue Inspiration geben. Dinge, die ich noch nicht gesehen habe, oder Dinge, die ich nicht auf deren Blogs lese. Denn die Blogs, die ich lese, sind bei mir sowieso am Computer gespeichert. Die brauche ich nicht auch noch auf Instagram.
Aber eins sag ich auch. So schwer es einem am Anfang fällt, Leuten und Mädels zu entflogen, die man persönlich kennt, mit denen man schon oft etwas unternommen hat, desto genialer ist es dann am Schluss.
Ich sag nicht, dass ich mich nicht mehr für deren Leben interessiere. Das tue ich. Doch lieber persönlich und nicht auf einer Social Media Plattform.

Denn wenn ich nun Instagram aufmache, werde ich nur noch von neuer Inspiration überhäuft.
Von Dingen, die ich davor noch nie gesehen oder gelesen habe. Und das obwohl ich nur 105 Leuten folge.

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